IchOgrafie

Die Fotografie – ohne Technik läuft gar nichts

Oder besser: Der Fotograf gestaltet das Bild mit Hilfe einer Kamera

 

 
 
In den vergangenen Jahren als ambitionierter Amateur-Fotograf war meine Vision ganz klar:

  • Überdurchschnittliche Qualität meiner Bilder
  • hohe technische und gestalterische Qualität
  • klare Aussagen der einzelnen Fotos
  • Freude am Fotografieren
  • diesen Zielen ist nur eine technisch hochstehende Ausrüstung gewachsen

Meine heutige Einstellung zur Fotografie:

  • immer noch überdurchschnittliche Qualitauml;t meiner Bilder
  • stimmungsvolle, aussagekräftige Bilder
  • ich bleibe mich selbst und erstelle meine Bilder für mich selbst, und nicht für z.B. Juroren
  • mehr Gewicht auf Bild-Aussage und -Stimmung
  • das technische Maximum aus einfacheren Kameras herauskitzeln
  • kleinere Kameras (Schnippi-Schnäppi), dafür immer dabei

Ein gutes Bild benötigt:

  • eine gute Idee
  • weniger ist mehr
  • keine Spitzen-Technik
  • Bildgestaltung schon beim Auslösen, wenig nachträgliche Bildbearbeitung
  • Die Einsicht, dass der Betrachter meiner Bilder alle optischen Informationen neben dem ausgewählten Bild-Ausschnitt nicht kennt (siehe Bild oben)

Meine Foto-Ausrüstung

  • siehe Bilder auf der linken Seite
  • Kompakt-Kamera Canon PowerShot G16
  • Systemblitz-Gerät Canon Speedlite 430EX II
  • Fernauslöser ST-E2
  • Sony Alpha 7 Mark II Vollformat-Kamera
  • E-Mount-Objektiv Zeiss 4 / 24-105

Fotografie-Weisheiten

Fotografie beruht auf der Kraft der Beobachtung, nicht auf der Anwendung von Technologie  (Ken Rockwell)

Fotografie ist Kunst. Fotografie ist abstrakt. Deswegen ist Fotografie für viele schwer zu erlernen. Man redet sich gern ein, dass die Kamera die Bilder macht, und es ist eine einfache Lösung, schlechte Fotos auf die Kamera zu schieben. Sobald man aber Fortschritte macht, merkt man, dass man den Bildern mehr Aufmerksamkeit hätte schenken sollen, und weniger der Kamera.

Je mehr man schaut, desto mehr Dinge sieht man, die es Wert sind, fotografiert zu werden. Wenn man mit geschlossenen Augen herumläuft, dann verpasst man die besten Gelegenheiten.

Die Technik ist nicht der Inhalt einer Fotografie. Eine Fotografie erzählt etwas, sei es eine Idee, ein Konzept, ein Gefühl, einen Gedanken, und zwar einem völlig fremdem Betrachter. Ansel Adams hat gesagt: „Es gibt nichts Schlimmeres als ein scharfes Bild einer verwaschenen Idee.“ Es ist von zentraler Wichtigkeit, dass die Idee im Bild klar hervor tritt. Ein gutes Foto entsteht nicht allein dadurch, dass man eine teure und richtig eingestellte Kamera auf etwas richtet. Stattdessen muss man wissen, was man aussagen will, und es auch klar aussagen. Dann erinnern sich die Betrachter an das Bild. Wenn ein Bild Ihnen nichts sagt, sagt es anderen noch weniger.

Wenn ich etwas Starkes fühle, mache ich ein Bild. Ich versuche nicht, mein Gefühl zu erklären  (Ansel Adams)

Es gibt kein richtig und falsch. Die Drittelregel ist keine Regel. Regeln sind für Dummköpfe. Gehen Sie einfach los und machen Sie gute Bilder. Ein gutes Bild ist ein Bild, das Sie oder jemand anders mag. Es gibt keine Formeln und keine Noten.

Dieses ‚Fotografie-Allerlei‘ habe ich der Website von Ken Rockwell entnommen – http://www.kenrockwell.com/tech/howto-de.htm